Strukturen und Symbole

der katholischen jungen Gemeinde

Die Ebenen

Die KjG ist durch und durch demokratisch organisiert. Dieses Prinzip durchzieht den Verband von der Ortsgruppen-Ebene über die Diözesan- bis hin zur Bundesebene.

 

Von der Ortsgruppen- zur Bundesebene
KjGlerinnen und KjGler schließen sich in Gruppen in einer Pfarrgemeinde zusammen und bilden somit eine KjG-Ortsgruppe. Auf der Mitgliederversammlung wird eine Ortsleitung gewählt.

Alle KjG-Ortsleitungen kommen zur Diozesankonferenz zusammen und wählen ebenfalls eine Leitung. Diese vertritt die Region im KjG-Diözesanverband Fulda.
Diese gewählte Diozesanleitung (DL) des KjG-Diözesanverbands kommt zur KjG-Bundeskonferenz.
Dort wird ebenfalls eine KjG-Bundesleitung gewählt.

Der Patron der KjG - Thomas Morus

 

Thomas Morus wurde am 6. Februar 1478 in London geboren. Er machte sich schon in jungen Jahren einen Namen als Anwalt, Politiker, Gelehrter und Schriftsteller. Mit 25 Jahren war er bereits Mitglied des englischen Unterhauses.

Als überzeugter Christ hatte Thomas Morus lange überlegt, ob er Mönch oder Jurist werden sollte. Letztlich entschied er sich für eine weltliche Laufbahn als Jurist. Dies hinderte ihn jedoch in keinerlei Weise daran, sich mit theologischen Fragen zu beschäftigen und in der Kirche Verantwortung zu übernehmen.

 

Unter König Heinrich VIII. - bekannt wegen seiner zahlreichen Ehefrauen - war Thomas Morus ein angesehener Politiker. Als sich der Papst weigerte, die erste Ehe Heinrichs aufzulösen, wollte sich der König von der römisch-katholischen Kirche trennen und selbst Oberhaupt der englischen Kirche werden. Heinrich brauchte einen klugen Politiker, um sein Vorhaben dem Volk schmackhaft zu machen, doch Morus ließ sich dafür nicht gewinnen, sondern stand fest zur Einheit der Kirche. Den Eid, den Heinrich die Bischöfe und seine Beamten schwören ließ, verweigerte Thomas Morus. Auch als er daraufhin in den Londoner Tower eingesperrt wurde, blieb er seinem Glauben und seinem Gewissen treu. Am 6. Juli 1535 wurde Thomas Morus enthauptet.

 

Nicht nur die Inhalte, für die Thomas Morus steht, sind für die KjG immer noch von Bedeutung. Vor allem auch seine Art und Weise und die Haltung, mit der er für seine Überzeugungen eingestanden ist und - im wahrsten Sinne des Wortes - den Kopf hingehalten hat, können für uns und unser Engagement vorbildlich sein:

       - kritisch mitdenken

       - verantwortlich handeln

       - auf das Gewissen hören

       - den Visionen trauen

       - den Humor nicht verlieren

Thomas Morus macht deutlich, dass „nur Mitlaufen“ und „langes Diskutieren“ - ohne die Bereitschaft zur Entscheidung und zum Handeln - keine Aussicht auf Erfolg haben. In vielfacher Hinsicht sind wir als junge Christ*innen aufgerufen Entscheidungen zu treffen. Beispielsweise müssen wir entscheiden, wie wir unseren Glauben und unser Leben zeitgemäß gestalten. Das Leben des Christen Thomas Morus kann uns dabei eine Orientierung sein.

Quelle: https://kjg.de/die-kjg/ueber-uns/thomas-morus/

Der Seelenbohrer

Überall, wo KjG sich regt und bewegt, taucht er auf: der Seelenbohrer. Aber seit wann gibt es ihn und wofür steht er überhaupt?

 

 

 

Ein Seelenbohrer – zahlreiche Interpretationen

Der Seelenbohrer wird 1968 beim Deutschlandtreffen der zwei Verbände so erklärt:
Der Punkt in der Mitte bedeutet: Christus, die Frohe Botschaft, das Leben.
Der Balken, der sich um den Punkt bewegt, symbolisiert die Menschen, die aus ihrem Glauben heraus versuchen, sich den Problemen zu stellen und Antwort zu geben.
Der Pfeil deutet Dynamik an. Sich auf den Boden der Botschaft Christi zu stellen, heißt zugleich, vorwärts gehen und Ziele verfolgen.

Doch die "eine richtige" Bedeutung für den Seelenbohrer gibt es nicht. So bleibt es jedem*r selbst überlassen, sich seine*ihre Gedanken dazu zu machen. Hier noch ein paar Kostproben:

"Die KjG ist wie ihr Seelenbohrer, von außen kantig und eckig, um Gesellschaft und Kirche anzustoßen; nach innen rund in ihrem Glauben an Gott, mit ihren Vorstellungen von einer gerechten Welt und mit ihrem Ziel, diese Vorstellungen zu verwirklichen."

"Ein Pfeil von außen kommend kreist um ein Zentrum und stößt dann weiter nach außen. Das bedeutet: Ein Mensch nimmt Impulse von außen auf, er be- und verarbeitet sie und sendet sie dann wieder nach außen, z.B. indem er darauf reagiert."

Manchmal, so behaupten jedenfalls böse Zungen, soll allerdings auch die scherzhafte Auslegung des Emblems zutreffen: Immer um den heißen Brei herumreden und wenn es dann darauf ankommt, haarscharf an der Sache vorbeizielen.

Quelle:https://kjg.de/die-kjg/ueber-uns/seelenbohrer/

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Mitgliedschaft

In der Katholischen jungen Gemeinde kann jede*r Mitglied werden, der/die Grundlagen und Ziele der KjG teilt.

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